SKV Kiel

Der Sport Kegel Verein Kiel von 1984 e.V. (SKV Kiel) ist ein noch recht junger Verein.
Wie kam es zu seiner Gründung und wie hat er sich entwickelt?
Davon handelt die nachfolgende Chronik.

Ende der 1970er Jahre plante der Landessportverband Schleswig-Holstein (LSV SH) ein neues Zentrum zu errichten, um alle schleswig-holsteinischen Sportverbände unter einem Dach zusammen zufassen.

So entstand die Idee, am Winterbeker Weg in Kiel, das Haus des Sports mit einem Restaurant und einer Kegelbahn mit 6 Doppelbahnen zu bauen.
Um die Kegelbahn auch zu belegen, war seitens des LSV Anfang der Achtziger Jahre beabsichtigt, mit dem Verein Kieler Kegler (VKK) einen Nutzungsvertrag  für die Kegelbahn zu schließen. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 29. September 1982 bei “Reimers”, wurde der VKK Kiel beauftragt in Gespräche mit dem LSV einzusteigen. Doch ein Vertrag konnte nicht realisiert werden, da der VKK, der bei “Reimers” in Elmschenhagen kegelte, einen langfristigen Vertrag mit dem dortigen Kegelbahn-Betreiber geschlossen hatte. Dennoch bestand bei vielen Keglerinnen und Kegler der Wunsch, von der “alten” Kegelanlage “Reimers”, zur “neuen” Anlage im Haus des Sports zu wechseln.

Um den Vergabetermin für die LSV-Kegelanlage einhalten zu können, wurde daher von einer “Interessengemeinschaft Kegelhalle LSV” zu einer Gründungsversammlung am 8. Dezember 1984 in das ETV-Vereinsheim eingeladen.

Der 1. Vorsitzende des Kreiskeglerverbandes Kiel, Harro Dieckmann, konnte 93 Teilnehmer begrüßen, die bereit waren einen neuen Kegelverein zu gründen. 85 Teilnehmer erklärten spontan schriftlich ihren Beitritt zu dem neuen Verein, der den Namen Sport Kegel Verein Kiel tragen sollte.

Somit ist der 8. Dezember 1984 die Geburtsstunde des Sport Kegel Verein Kiel (SKV Kiel).

Der neugewählte Vorstand bestand aus:

1. Vorsitzender:   Willi Schröder
2. Vorsitzender:   Peter Frantz
2. Sportwart:        Harro Dieckmann
Kassenwart:        Johannes Degenhardt
Schriftführer:      Günter Evers

Im Februar 1985 stellte der SKV Kiel den Antrag zur Aufnahme in den Schleswig-Holsteinischen Sportkeglerverband (SHKV).
Am 2. März 1985 fand die erste Mitgliederversammlung statt, auf der auch der Vorstand komplettiert wurde.

Zu den o.g. Mitgliedern wurden dazu gewählt:

1. Sportwart:       Heino Meier
Frauenwartin:    Elke Schneider
Jugendwart:        Hans-Peter May
Mädelwartin:      Ute May
Pressewart:          Ulrich Breiholz
Sportausschuss: Franziska Evers, Erhardt Hirsch, Hans Kulka, Friedrich Weiß

Am 1. Mai 1985 wurde die Kegelhalle durch den LSV-Präsidenten Hans Hansen ihrer Bestimmung übergeben.
Vom 3. bis 14. Mai 1985 wurden dann die Bahnen mit einem Sportabzeichenkegeln von 800 Teilnehmern eingeweiht.
Am 14. August 1985 wurde der SKV Kiel in das hiesige Vereinsregister mit der Nr. 3036 eingetragen.

Die Mitgliederzahlen des neuen Sportkegelvereins entwickelten sich positiv. Zählte man am Gründungstag 85 Mitglieder, waren es bei der 1. Mitgliederversammlung bereits 294. Ein Jahr später waren 494. 1987 waren 645 und 1988 666 Mitglieder zu verzeichnen. Danach stagnierte die Mitgliederzahl und ging allmählich wieder zurück. So waren es z.B. 1994 noch 530 Mitglieder.

Sportliche Erfolge

Die ersten DM-Titel des neuen Kegelvereins gewannen 1987 die mJB-Mannschaft und Roger Dieckmann im Junioren-Einzel.
Im Jahre 1990 richtete der SKV Kiel die Deutsche Jugendmeisterschaft im Haus des Sports aus. Für den SKV gewann Sascha Brinks bei der mJB den DM-Titel. Im selben Jahr gewann Hans-Peter May den DM-Titel im Herren-Einzel.
1991 holten Nicola Frantz im Juniorren-Einzel und im Mixed-Doppel mit René Richter, sowie Karl-Heinz Runge bei den Senioren B Deutsche Meistertitel.