KSK Fortuna Kiel

KSK Fortuna Kiel wurde 1953 als Kegelklub “Klamauk” gegründet. Die Tonhalle an der Hörn (heute Provinzial-Versicherung) war das erste Zuhause. Durch Pokalkegeln mit befreundeten Klubs, wurden aus denFreizeit- bald ehrgeizige Sportkegler, die sich dem Verein Kieler Kegler (VKK Kiel) anschlossen.  Zur ersten Kieler Punktspielserie gab es 10 Oberliga- und 13 Ligaklubs. Bereits nach 3 Jahren schaffte “Klamauk” den Aufstieg in die Oberliga. Der damalige Spielmodus:  von bis zu 10 Startern je Klub, wurden die 5 Besten gewertet. Den Namen “Klamauk” musste man bald in einen sportgerechteren Namen umwandeln;  seitdem nannte sich der Klub “Fortuna”.

Als im Jahre 1968 die Landesliga eingeführt wurde,  sah sich Fortuna als Bezirkszweiter gleich mit in vorderer Reihe. Als  Sechster der letztmaligen Klub-Landesmeisterschaft,  wurde nur knapp der Bundesligaaufstieg verpasst. In der Landesliga hielt man sich bis 1972, der Abstieg führte in die gerade geschaffene Verbandsliga. In die Landesliga zurück ging es 1976.

Wegen sinkender Mitgliederzahlen testete man 1978/79 ein Probejahr in einer Spielgemeinschaft mit Eintracht 19; diese Gemeinschaft wurde aufgelöst. Darauf erfolgte die Fusion mit Olympia Kiel (vormals Post-SV).  Leistungsstarke Neuzugänge, besonders Hans-Peter May, leiteten eine Epoche sportlicher Erfolge und stetigen Wachstums ein. Nach einem Jahr als “Olympia-Fortuna” legte man sich wieder den einfachen Namen “KSK Fortuna” zu.

Im zweiten Landesligajahr konnte 1981 der Landestitel errungen und der Aufstieg zur 2. Bundesliga geschafft werden. Als sich 1984 der neue Kieler Sportkegelverein SKV Kiel gründete, wechselte Fortuna von der Kegelbahn im “Hotel Reimers” zur neuen 12-Bahnen-Anlage im “Haus des Sports”. Mit Hans-Peter May als Jugendwart (von 1976 bis 1995) und durch die Bundesliga -Zugehörigkeit war es einfach, neue und auch gute junge Kegelsportler anzuziehen. In den Jahren 1992 bis 1996 lag die Mitgliederstärke etwa bei 40; hier leiteten sich, aus dem Vollen schöpfend, die größten Erfolge ab: Fortuna erreichte 1994 u.a. dank des Neuzugangs Michael Stark den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Die zweite Mannschaft schaffte den Aufstieg in die Landesliga.

Im rauen Klima des Oberhauses brachten unglückliche Heimniederlagen beinahe postwendend den Abstieg;  aber die erprobten Abstiegskämpfer schafften den Klassenerhalt.  Im zweiten Jahr im Oberhaus wurde der vierte Platz errungen, im dritten Jahr 1997 dann der größte Erfolg, der deutsche Vizemeistertitel. In den Jahren 1993 bis 1997 konnten fünf Mannschaften gemeldet werden.

Der allgemein erkennbare Mitgliederschwund der Kegler machte auch bei Fortuna nicht halt; zudem war die Nachwuchsschmiede versiegt. 1998 fiel die Mitgliederzahl unter 30, seit 2001 es sind noch 20, je nach Fitness aber maximal 15 Aktive. So ist zu erklären, daß seit 1998 noch drei, seit 2000 nur noch zwei Klubmannschaften am Punktspielgeschehen teilnahmen.

Den personellen Abstiegen folgten auch sportliche: mit der zweiten Mannschaft musste man 2000 zurück zur Verbandsliga. Im Jahr 2001 stiegen gar beide Mannschaften ab: die Erste in die zweite Bundesliga, die Zweite in die Bezirksliga. 2002 musste die Zweite gar nochmals abwärts in die Bezirksklasse. Im Jubiläumsjahr 2003 wurde jedoch der Wiederaufstieg zur Bezirksliga geschafft, der Ersten gelang der Klassenerhalt.

Für die sportliche  Zukunft wurde 2003 eine Spielgemeinschaft mit Fidelio eingeleitet, die beispielhaft mal auf alle Klubs des Vereins übergreifen könnte.  Als  “SG Fidelio/Fortuna Kiel” spielen wir zur Zeit mit drei Mannschaften: die 1. in der 2. Bundesliga Nord-West, die 2. in der Kreisliga und die 3. in der Kreisklasse B der Region Ost.

Ansprechpartner von KSK Fortuna Kiel: Heino Hoffmann
Email:  Heino_Hoffmann@t-online.de